Sonntag, September 08, 2013

El fin!

Tag 21Nach nem richtig guten Frühstück besichtigen wir die Ruinen von Ollantambambo vom gegenüberliegenden Hügel. Abel erzählt uns einiges Spannendes zur Inka Kultur. Dann besuchen wir die Salinas, in denen Salz in Handarbeit gewonnen wird. Der Eintritt kostet 7 Sol, der Fahrer will überteuert 50 Sol für den Abstecher. Ist aber sehr schön und wir kaufen Salz als Souvenir. Dann betrachten wir die Ruinen von und bekommen von ner Mamita einige traditionelle Handwerkprozesse erklärt. Wieder in Cusco bekommt Abel 100 Sol Trinkgeld aber irgendwie freuen sich die Guides immer nicht so richtig. Nochmals Mittagessen am Mercado San Blas und Rita, eine argentinische Mamita, erzählt ihr todtraurige Lebensgeschichte. Treffen uns wieder mit Siddhi und Veri. Nach ein paar Piscos und leckern  Nachos im Muse II, einer eiskalten Galerie mit Live Mucke, ziehen Veri, Siddhi und ich weiter in den Temple um bisschen zu tanzen. Der Rest geht schlafen. Um halb drei fährt natürlich nichts mehr nach Pisac. Dann schlafen die beiden bei mir im Doppelbett, da unser Hostel gleich neben dem Club ist. Der Nachtwächter gibt schlaftrunken sein OK für 40 Sol. Die zwei Murmeltiere schlafen mindestens so gut wie Ingo, mit dem ich mir das Zimmer teile. Tag 22Am nächsten Tag ist es ein bissl anstrengend die offenen Posten zu bezahlen. Für die Wave Übernachtungen zahle ich 306$. Ingo zieht dann zu den Mädels in den Dorm, da nichts sonst frei war. Ich lasse meine Sachen im Chakanahouse (welches ich nicht unbedingt weiterempfehle) und fahre mit Veri & Co. nach Pisac. Nach 1 Stunde erreichen wir die neue Heimat der beiden. Siddhi kocht ganz lecker Vegetarisch. Er wohnt in einem kleinen, aber schönen Zimmer mit Veri. Einmal im Jahr ist in der Nähe das peruanische Zirkusfest. Als wir dort ankommen, bin ich begeistert: in einem schön dekorierten Hinterhof gibt es Akrobaten, leckere Snacks, Kunst, Lagerfeuer und ein großes Zirkuszelt, in dem um 9 Uhr eine tolle Vorstellung stattfinde. Da es aber ziemlich kalt ist, fahr ich mich Joche (José ist der Nachbar von Siddhi, der unten im Haus eine Vollkorn Bäckerei hat). Veri und Siddhi kommen nach. Auf dem Festival kaufen ich mir ein cooles Bild vom Künstler Luis. Tag 23Nach einer kurzen Nacht trinke ich mit Veri Kaffee bei Ulrikes während Siddhi lecker Frühstück macht. Er ist echt ein cooler Typ, der Verena auch gerade sehr gut tut. Die Zeit mit den beiden war wunderschön, ich vermisse sie jetzt schon, obwohl ich erst seit 15 min im Minibus zur nach Cusco sitze. Um halb 2 fahren wir zum Flughafen. Sonja hatte leider ihr Ausreiseticket und musste deshalb 5$ zahlen. Ich fliege mit LAN über Lima, wo ich die Gruppe verabschiede, weiter nach Puira. Dort komme ich um 21.00 Uhr an und ein Taxifahrer empfiehlt mir das das Pacifico für 45 Sol. Tag 24Mit dem Minivan im Sardellenstyle geht es in 2,5 Std nach Manora. Dies ist ein kleiner Touri-Surf-Ort an der Pazifikküste im Norden Perus. Die lang ersehnte Sonne und Meer dort laden mich ein, die letzten Tage des Urlaubs dort zu verbringen. Ich habe mich der Empfehlung Kostis angeschlossen und mich im PKs im Dorm für 15 Sol eingenistet. Zwei Münchener Mädels sind gleichzeitig angekommen. Die Schwestern Theresia und Franziska  werden die nächsten Tage treue Wegbegleiter. Den ersten Abend lassen wir und die Argentinierin Nadja zum Essen von Mexikaner einladen. Lecker Pizza und dann geht es nach ein paar Drinks nach Hause. Tag 25Morgen bei einer Yoga Lehrerin in die Stunde. Dann Abhängen am Strand. Am Abend gehen wir mit der Schweizerin aus unserem Zimmer was trinken und lernen dabei Lino und Alex (perro lobo).Tag 26 Wir fahren mit den beiden Jungs im Auto von deren Freund Carlos erst an den Strand Los Organos (breiter Strand, tolles Meer). Am Nachmittag geht es weiter zum Hafen von Ñuro. Dort kann man für 2 Sol Riesenschildkröten sehen. Die Fischer locken die Tiere mit Fangresten am. Daneben werden die riesigen Tunfisch betrachten. Wir kaufen super günstig und frisch Merluza. Dann gehen wir in Los Organos Ceviche und Arroz con Marisco essen. Zum Sterben köstlich. Abends haben wir natürlich kein Hunger mehr und wir treffen uns bei Alex Zuhause zum Cuba Libre trinken. Ist sehr nett. Unterhalte mich gut mit Carlos: viele der Jungs waren schon mal in Europa. Und alle wollen auch wieder dahin zurück. Carlos war 2 Jahre in Dänemark. Tag 27Die Schwestern Mausi, eine supernette Argentinierin Sofia, ich Carlos und sein Freund Eder fahren heute nach Punta Sal. Das ist circa 20 km nördlich von Mancora. Als wir an dem schönen Strand sitzen, entdecken wir ein planschendes Walpärchen. Sehr cool. Ich hänge am Abend mit Carlos rum, nachdem wir Abendessen waren im Mochillero (für 3 € das Menü. Das grosse Bier1,25 €)Tag 28Am Abend spielt Peru gegen Uruguay die WM und vor dem Match liegt den ganzen Tag Spannung in der Luft. Ich geh nach dem Yoga an den Strand mit den Mädels. Am Nachmittag fahren Carlos und ich zu Thermalquellen, die in einem Nationalpark liegen. Wir fahren mit seinem Motorrad in kurzen Hosen ohne Helm über Stock und Stein. Für dass, ich keine Motorräder mag, schlag ich mich nicht schlecht. In Savannenartiger Landschaft liegt dieses Lehmschlamm Becken. Wir erklimmen noch in Flip Flops eine Hügelkette mit toller Aussicht. Abends verliert Peru das Fußball Spiel. Die Münchnerinnen fahren weiter nach Trujillo nach einen gemeinsamen Abendmahl. 
Termalbad in Mancora

Tag 29Letzer Tag in Mancora. Es kommt etwas Melancholie auf. Ich besuche Carlos, lernte seine 5 Jahre alte Tochter kennen, strawanze mit Sofi, der Akrobatin, rum. Dann gehen wir auf Kulturfest: Festival del Sol. Aber der Tenor und die Theatereinlage sind nicht so der Hit. Nach noch 2 Bierchen treffen wir wieder die Jungs. Um 4.00 Uhr lieg ich Bett im PKs Hostal. 
Tag 30Um 7.00 Uhr klingt der Wecker. Mit dem Minivan fahr ich zum Flughafen nach Tumbes. 1,5 Stunden sehr tolle Aussicht auf den Küstenstreifen. Als wir um 9.30 den entlegenen Flughafen erreichen, heißt es, dass er Sonntag erst um 10.30 Uhr öffnet. Um nicht dumm rumzusitzen fahre ich die Schleife des Minivan bis zur Ecuadorianischen Grenze mit. Der LAN Flug geht um 13.40 Uhr. Alles läuft wie geschmiert: ich bin 38 Stunden später wieder zuhause. 






Freitag, August 30, 2013

Que bello, este Peru!

Tag 13
Um halb 9 startet das Schiff in Richtung Isla del Sol. Wir müssen zu den 50 Sol noch 10 Bol drauf zahlen, da Royal Trip offensichtlich nur nen Halbtagestrip gebucht hat. Der Gang über die Insel ist landschaftlich wunderbar. Man muss aber schon einen zügigen Marsch hinlegen um die Fähre am Südzipfel zu bekommen. Die letzten Stufen werden gesprintet. Das Boot um vier Uhr ist da etwas gechillter. Nach nem Sundowner-Radler gehen wir ins La Cúpula zum Abendessen. Die Forelle für 45 Bol. 4,5€ ist sehr zu empfehlen, aber man muss reservieren. Wir hatten Glück, dass es nen Tisch gab. Abends hebe ich noch Geld zum Hotel-Bezahlen ab.


Tag 14
Nach dem Frühstück fällt mir auf, dass meine Visa Karte weg ist. Da mir letztens schon ein junger Mann meine Kreditkarte, die ich vergessen hatte, hinterher getragen hat, schwant es mir: ich habe vergessen die Karte aus dem Automaten abzuziehen. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, hier bekommt man erst das Geld dann den Beleg und zum Schluss die Karte. Ich Horst! Also zur Bank, die mir erklärt, es muss über die nationale Kreditkarten-Anstalt ATC geklärt wird. Diese holt sich die Autorisierung der deutschen Bank. Oh Schreck da wir den Bus um 13.00 nehmen. Nach diversen Telefonaten mit der DKB und einer sehr netten Mitarbeiterin bei ATC händigt mir die unfreundliche Schnitte in der Bank meine Karte aus. Erleichterung! Alle Einkäufe von Teppich, Bändchen, Pullis, Ohrringen und weiteren Schnick-Schnack, den Bolivien so zu bieten hat, brechen wir wieder in Richtung Peru auf. Resümee Bolivien: es hat mir dieses Mal in diesem Andenstaat besser gefallen als beim ersten Mal. Dennoch sind die Menschen verschlossen und nicht so herzlich wie in weiter entwickelten Nachbarstaaten. Die Landschaft Boliviens macht aber dafür vieles wieder gut. Und es ist immernoch spotgünstig. Um 13.30 Uhr geht's nach Puno. Dort mit dem Taxi ins Hostal Los Pinos (5 Sol pro Taxe). Es ist ziemlich kalt in Puno, der Wind und Regen tun ihr restliches. Am Abend gehen wir zum Essen in die Calle Gris zu Mallku. In der Stadt herrscht der Trend zu Holzofenpizzas und Vino caliente. Ziemlich lecker, da es zieht dort wie Hechtsuppe.

Tag 15
Ganz gutes Frühstück in Los Pinos für 6 Sol. Um viertel vor 9 werden wir zu einer Vormittagstour zu den Uros Insel für 25 Sol abgeholt. Auf diesen aus Schilf, schwimmenden Inseln leben circa 6 Familien, die noch Quechua sprechen. Nach einer halbstündigen Erklärung unseres Guides kann, bieten die Inselbewohner den Touris ihre Dienste an: Besuch ihrer Hütten, auf Schilfbooten fahren oder Souvenirs kaufen. Alles in allem aber ein lohender Trip. Um halb 1 gehen wir auf den Markt zum Mittagessen. Die Mädels der Gruppe haben schon vor dem Bestellen Angst vor einer Magenräumung. Für 1€ essen wir eine leckere Gemüsesuppe & einen dicken Teller Linsen, Spiegelei, Reis und Salat. Dazu gibts warmen Ananassaft. Das ist auch gut so denn es fegt ein eisiger Wind und es Regen kündigt sich an. Dann am Nachmittag bissl Shopping. Vera und ich sind zu zweit unterwegs. Im Café Mojsa gibt es einen Energizer mit gemahlenen Coca Blättern, Orange und Honig. Bei Regen stapfen wir noch zum Artesanía Markt, wo die Gruppe süße Mützen und Pullis von ner Mamita gefunden hatte. Es regnet jetzt richtig. Wir klappern tatsächlich ALLE Stände ab und siehe da: es ist die allerletzte Tienda, in der die Muddi sitzt. Abends gehen wir wieder Pizza essen in das Restaurant "Pizzeria Buhu". Ist es gut. Im Hotel ist es sackkalt. Ich schlafe mit 3 Pullis und Fleecejacke. Heiße Dusche gibt es auch nicht. Gruselig!

Tag 16
Nach dem Frühstück und dem Begleichen der 3 DZ (960 Sol) geht's zum Busbahnhof in Richtung Cusco. Ich ärgere mich immer mehr über Maria von Royal Trips. Erstens nimmt sie für das Busticket bei Transzela statt 35 Sol 60 Sol. Zweitens bekommen wir die von Maria versprochen Frontreihensitze natürlich nicht, sondern sitzen ganz hinten. Ich würde nicht empfehlen die Fahrten über Royal Trip zu buchen. Fühle mich abgezockt. Wir erreichen Cusco um halb 3. Traurigerweise heißt es erstmal Abschied nehmen von Verena. Schön war's, Hermanita. Gracias! Mit dem Taxi zum Hostal Chakanahouse, Sachen abladen und nach ein Starbucks Kaffee auf der Plaza, gehen wir in ein Märchen Restaurant zum Abendessen. Um viertel nach 8 liegen wir im Bett. Bissl lahme Truppe. Wird halt geglotzt.


Tag 17
Nach dem mäßigen Frühstück geht's auf zum Mercado. Am Mittag treff ich Siddhi und Verena auf der Plaza. Sehr netter, sympathischer, lustiger, aber klitzekleiner Typ. Mittagessen gibt's auf dem Mercado San Blas an nem Veggi-Stand. Mega lecker! Die Gruppe hatten wir auch aufgesammelt auf'm Weg. Dann bisschen rumstreunen im barrio. Kaffee, plaudern: schön, Zeit mit den Zweien zu verbringen. Um 19.00 brieft uns Adelardo für Machu Picchu. Zum Abendessen folgen wir der Empfehlung vom Vor-Teamer Jan K. ins A mi manera. Steffi isst cuy, das Latino-Meerschweinchen. Im Hostal angekommen, packen wir noch unsere Tagesrucksäcke für die nächsten 4 Tage.

Tag 18
Morgens um 7.30 Uhr holt unser Guide uns ab und wir fahren 1,5 Stunden über Ollantambambo nach Santa Marta. Dort gibt es Mittagessen. Dann wird 3 Stunden auf dem Inkatrail gewandert. Ganz nett, da wir bei einer Mamita Kaffee und Schokolade probieren dürfen. Abends in Santa Theresa gehen Sonja, Sabrina, Abelzardo und ich in die Therme. Die Taxifahrt kostet einfach 12 Sol, der Eintritt 5 Sonnen pro Nase. Abends essen, Mojito als Absacker und dann in Hostal el Sol, was nix mit ner Ecolodge zu tun hat. Is aber ok.


Tag 19
Es regnet in Strömen morgens um 6.00 Uhr. Bei Frühstück beschließen wir mit dem Minibus nach Hidroelectrica zu fahren und die Bergtour zu skippen. Dort erklärt uns Abel 2 Stunden anschaulich die Entstehung der Prä-Inkas. Es regnet immernoch. Alle haben schon bissl Angst, dass Machu Picchu am nächsten Tag ins Wasser fällt. Wir laufen entlang der Schienen nach Aguas Calientes, der Ausgangspunkt für MaPi. Bissl nass kommen wir an, essen gleich Mittag und beziehen dann die Zimmer im Kekeros Hostal. Für 90 US$ ein ganz schön schlechtes Zimmer. Abends ist es mit einigen Pisco Sour ganz lustig. Gehen für schlafen. Tag 20 Sabrina und ich brechen um 04.20 Uhr auf um zu Fuß zum Machu Picchu zu laufen. Wir erreichen neben nem Typen als erstes den Eingang um viertel vor sechs. Die anderen truddeln auch ein. Nach 1 Stunde Erklärung von Adel besteigen wir den Wayna Picchu.
 
 25 min später sind wir oben. Alle kommen mit, obwohl eigentlich alle Höhenangst haben. Cool! Kurzer Snack draußen, dann chill ich noch drinnen im absolut beeindruckenden Gelände und um 13.15 Uhr fahren wir (ohne Sonja, die Fotos macht) zum Mittagessen nach Aguas Calientes zurück. Danach beschließen der Guide und ich noch einen Berg gegenüber von MaPi zu besteigen. Nach ner 1 Stunde Aufstieg habt man einen tollen Blick auf die Inka Stätte gegenüber.

 

Wieder zurück dusche ich gegen eine Gebühr von 10 Sol. Nochmal in Aguas Abendessen und um 21.30 Uhr fährt unser Zug nach Ullantabambo. Langsam neigt sich die Reise für die Teilnehmer dem Ende....

Freitag, August 23, 2013

Bolivia, nunca te olvido!

Tag 7
Wir starten den Canyon wieder hoch noch bei Dunkelheit. Um circa halb 11 erreichen wir wieder den Ausgangspunkt. Der eine hat die 1.100 Höhenmeter besser weggesteckt als der andere. Dann gibt es erstmal Frühstück in Cabana Conde. Und wieder ab nach Arequipa. César und Angel bekommen 100 Sol Trinkgeld. Super leckeres Abendessen auf der anderen Seite des Fluss. Im Restaurant "Montañero arequipeño" Abends gehen Sonja und ich noch auf nen Drink in ne Bar neben dem Kloster Santa Catalina.

Tag 8
Nach nem Weltklasse Kaffee im "Manolo" Café holt uns Angel für nen Ausflug nach Chiguata um halb 9 ab. Wir haben den Trip über Royal Trip für 45 Sol gebucht. Erst kurz Taxi dann im Mirco aufs Land. Wir gehen über die Terrassen 2,5 Stunden spazieren. Schöne Aussicht auf die umliegenden Vulkane. Der Gruppe hat's gefallen. Mit dem lokalen Bus geht es von Espiritu Santo zurück nach Arequipa. Sind um 14.00 Uhr wieder in der Stadt. Können nochmals im Hostel Tumi de Oro duschen. Dann gehen wir in ein empfohlenes Chifa Restaurant. Asia-peruanische Küche. Lecker fettig. Dann noch nen Drink auf der Terrasse des On Top Restaurant am Eck der Plaza de las Armas. Um 22.00 Uhr geht's für 8 Sol je Taxi zum Busbahnhof und um 23.00 fährt der Nachtbus in Richtung Puno.














Tag 9
Um 5 Uhr kommen wir schlaflos dort an, obwohl uns Cama Sitze zur Verfügung standen. Der Fahrer ist aber geheizt als ob Luzifer an seiner Stoßstange hängt. In Puno treffen wir auf Verena, die aus Cusco zu uns stößt. Ich freue mich unglaublich drauf die beste Reisebegleiterin ever ein paar Tage an meiner Seite zu haben. Um 7 geht es, nach einem Briefing und Ticketübergabe von Royaltrip Mitarbeiterin Lourdes, in Richtung bolivianische Grenze weiter. 3 Stunden später hängt der bolivianische Stempel im Pass, ich habe bolivianische Bolivanos in der Tasche und wir machen einen kurzen Stopp mit Ceviche in Copa Cabana. Der Titikaka See liegt im schillernden Blau vor uns. Nach weiteren Stunden (inkl. Schiff Übersetzung übern See) erreichen wir erschöpft La Paz. Mit dem Taxi zum Hotel España, duschen und kurz entspannen. Zum Abendessen gehen wir gleich ums Ecke an die Plaza de Estudiantes in das Café. Dort gibt es leckere Forellen.

Tag 10
Am nächsten Tag starten wir eine Stadtführung, die wir über das Hotel gebucht haben für 100 Bol. pro Person. Sie dauert etwa 3,5 Stunden und wir besichtigen mit einem Minibus das Mond-Tal, zwei Aussichtspunkte, die Museumsstr., den Präsidentenpalast und den Hexenmarkt. Schon ganz gut um einen Überblick über die Ausmaße der Stadt zu bekommen. Nach dem Mittagessen im Dumbo auf dem Prado, der Hauptpromenade La Paz geht es zum Shopping in die Zona Turistica. Jetzt wird alles was nicht Niet und nagelfest ist, eingekauft.

Tag 11
Die Gruppe macht einen Ausflug zur Prä-Inca Stätten Tiwanaku für 150 Bol. Darin sind der englischsprachige Guide, Transport vom Hotel ab und der Eintritt (80 Bol) enthalten. Die ganz gute Tour haben wir bei einer der unzähligen Agenturen in der Nähe des Hexenmarkts gebucht. Veri und ich waren nicht dabei. Wir waren in El Alto. Das ist eine schnell wachsende, ziemlich arme Trabantenstadt die auf dem Altiplano 1000 Meter über LaPaz liegt. Machen dort einen netten Spaziergang und trinken Kaffee. Wieder zurück in LaPaz gibt's Super Mittagessen in einen vegetarischen Restaurant in der Calle Murillo für 15 Bol. Noch etwas Shopping und schwups treffen wir wieder auf die anderen Ausflügler. Zum Abendessen inkl. Cocktails geht's ins Chocolate Caliente ums Ecke. Lecker Steak mit Salat, Reis und ein Bier für 5,50€. Unglaublich! Als Randbemerkung möchte ich hinzufügen, dass es so toll ist, Zeit mit Verena beim Reisen zu verbringen. Es macht gleich doppelt so viel Spass die Welt gemeinsam zu entdecken. Sehr schön sie bei mir zu haben!















Tag 12
Nach dem lausigen Frühstück welches wir mit frischen Früchten gepimpt haben, bringen wir unser Gepäck zum Busterminal. Der Taxifahrer der Steffi, Ingo und ich fährt, bekommt während der Fahrt einen Anruf und muss schleunigst zu seinem Sohn. Im Nu stehen wir auf der Strasse und suchen uns ein neues. La vida latina :-) dann besuchen wir die Calle Museo, in der wir eine sehr schöne Galerie entdecken. Zufälligerweise ist der Künstler Manami vor Ort und signiert uns bei einem Schwätzchen unsere gekauften Bilder. Sehr cool. Danach noch einen Kaffee auf der Terrasse über der Plaza de San Francisco. Toller Ausblick aber maximal langsames Personal. Der Bus fährt um 13.30 los und wir erreichen um 17.30 Copa Cabana. Zum Sonnenuntergang gibt es ein Bierchen, nachdem alle glücklich über unsere Unterkunft "Estela de Titicaca" inkl. Balkon zum See raus, sind. Lecker Abendessen gibt's im Sujma Wasi.

Samstag, August 17, 2013

Peru - la vida maravilloso!

Auf zu neuen Reisen:

1. Tag. Los ging es mit Rail and Fly von München nach Frankfurt. Nach einer angenehmen Zugfahrt traf ich mich mit Ingo, einem Wirtschaftsingenieur aus Stuttgart als ersten Teilnehmer der Wave Reisegruppe um halb 4 in FFM am LAN Schalter. Schon jetzt war unser Madrid Flug mit 2Stunden Verspätung angekündigt. Eigentlich kein Problem weils in Madrid erst um 0.30 Uhr weitergehen sollte. Nach langer Warterei dann auf einmal Panik. Boardingkarten werden neu ausstellt (ohne große Erklärung wie und was) und schwups sitzen wir (Sabrina, Realschullehrerin aus Düsseldorf, Stefanie, im Marketing bei Barilla arbeitend, Sonja, Grundschullehrerin aus Dortmund, Ingo und Ich) im TAM Flieger nach Sao Paulo. Morgen um 4:30 in Brasilien, müssen wir 5 Stunden warten bis es weitergeht nach Lima. Dort werden wir nach 30 Stunden Reise erschöpft vom Fahrer des Hotels España (WLan) für 55 Sol abgeholt. Die Übernachtung kostet fürs DZ 60 fürs Triple 62 Sol. Kurz frisch gemacht hüpfen bzw. quetschen wir uns zu fünft für 20 Soles ins Taxi nach Miraflores. Es hat circa 17 Grad und ist ziemlich diesig. Nach einem Spaziergang an der Promenade inkl. Cafe con Leche wieder zurück in die Altstadt (nochmal 20 Sol). Am Plaza de Armas finden in der Kathedrale mehrere Hochzeiten statt. Was für ein Trubel. Ein paar Einkäufe für Snacks am nächsten Tag, dann Abendessen im L'eau vive. Dies ist ein Restaurant, welches von französischen Nonnen geführt wird. Meine lieben Freude AnnaLu und Yerar stoßen zum leckern Abendessen dazu. Im Anschluss singen wir gemeinsam ein Ave Maria auf halb Spanisch halb Französisch. Der Müdigkeitsgrad steigt ins unermessliche: buenas noches die erste.

2. Tag: Der Wecker klingelt zur unchristlichen Zeit 5.00 Uhr, da unser Bus nach Ica schon um 6.30 Uhr losfährt. Schnell mit dem Taxi für 20 Sol zur Cruz del Sur Station und ab geht es in Richtung Süden. Es regnet und wir haben schon Bedenken, dass das Sandboarding ins Wasser fällt. Nach ein paar Stunden Fahrt erreichen wir Ica bei strahlendem Sonnenschein. Das Klima in der Oase Huacachina ist so konstant das es fast nie regnet. Eine riesige Düne erstreckt sich vor uns durch die wir mit einen Sandybuggy wie in einer Achterbahn heizen. Als dieser umgebaute Geländewagen anhält, wird von den Dünen herunter geboardet. Wieder wohlbehalten zurück in der Oase, entscheiden wir nach dem Mittagessen in Carola del Sur eine Weinverkostungstour am Nachmittag zu machen. Wir buchen das über Mariza, die Operatorin der Dünentour für 40 Soles pro Person. Besichtigt wird erst ein Weingut mit dem Namen Tacama und dann eine Pisco Destillation "Contador". War ein lohnendes Erlebnis. Wieder zurück in Ica, nehmen wir den Cruz del Sur Bus um 19.10 nach Nazca. Gleich gegenüber des Busbahnhofs steigen wir im Hotel Alegria (WLan) ab. Der Rezeptionist weiß nix von der Reservierung und wir bekommen ein DZ und ein Triple mit eigenem Bad für 35 Soles pro Person. Frühstück ist dann nicht dabei. Internet funktioniert zwischendrin. Was sehr cool ist, sind die Möglichkeiten in den Bussen ins WLAN zu gehn.

3 Tag. Morgens die Bustickets für Nachtbus nach Aeroquipa bei Oltursa geholt. Dann zum Flughafen nach Nasca und die durch Maria vorreservierten Flüge abholen. Durch vermeintlichen Nebel am Morgen müssen wir 2,5 Stunden warten. Die Gruppe macht solange einen Ausflug zu den Chachilla Grabstätten. Der Flug über die Nasca Linien kostet 113$ und man flog mit einer kleinen Chesna in ziemlich wackliger Manier circa 30 min über die Linien. Das Spektakel hat sich schon gelohnt, obwohl die Warterei etwas nervte und unsere Mägen litten. Danach saßen wir Cheviche in der Chevichería El Limón. Super Essen! Neben der Busstation Ormeño. Dann wurde die Zeit bis zur Busabfahrt überbrückt im Hotel Alegria. Los ging's um 22.00 Uhr mit Oltursa. Die Liegesitze waren ganz gemütlich aber alles in allem für den Preis von 160 Sol zu abgeranzt. Nach einer recht schlaflosen Nacht erreichten wir um halb 8 Uhr Arequipa.







4. Tag Mit zwei Taxen zum Hotel Tumi de Oro für jeweils 8 Sol. Das schon etwas runtergekommene Hotel wird von einem Opi geführt. Für 35 Sol pro Person für die Nacht sind wir dabei. Nach ner warmen Dusche frühstücken wir in der Sonne, danach regle ich die Reiseverbindungen mit Maria von Royal Trip, der lokalen Reiseveranstalterin. ( Ich bezahle die Bustickets und bekomme auch alle Belege für die kommenden Fahrten). Der folgende Besuch im Kloster Santa Catalina, einen Dominikanerinnen Kloster, ist auf jeden Fall den Besuch Wert. Der Eintritt kostet 35 Sol, die Führung auf englisch für ne Stunde 5 Sol pro Person. Super Kuchen, von Nonnen gebacken, im idyllischen Innenhof zu köstlichem Cappuccino. Dann auf den Markt San Camillo, wo es allerlei Lokales zu entdecken gab. Auf dem Rückweg sehen wir die Parade, die zu Ehren des Geburtstags der Stadt am 16.8., stattfindet. Den Abend lassen wir mit Cerveza und einem Ausblick auf die Plaza de Armas ausklingen. Abends haben wir noch die Rucksäcke für die 3-Tages-Tour in den Colca Cayon gepackt.



















5. Tag Nach einer erholsamen Nacht stellen wir unsere großen Rucksäcke im Hotel unter, gehen auf Frühstückssuche, geben unsere Wäsche für 3,5 Sol das Kilo an Maria ab und starten die Tour mit unserem Guide Ángel und Fahrer César in Richtung Chivay. Wir überqueren einen Pass von 5.000 Höhenmeter. 5 Stunden später, in Chicay haben wir die Möglichkeit lecker Mittag zu essen am Buffet. Sabrina, Ingo und ich gehn am Nachmittag in die nahegelegenen Schwefel-Therme (15 Sol). Abends essen wir in einem Touri Restaurant für 23 Sol das Menü. Dazu gibt es eine Folklore -Tanz -Einlage. Da heute der Abend vor dem Feiertag Mariahimmelfahrt ist, wurde die ganze Stadt Chivay aufgemöbelt und am Plaza de Armas stellt jede Familie ihren kleinen oder großen Schrein auf. Dazu gibt das Foto.




















6. Tag Frühstück um 6.00 Uhr. Dann geht's mit unserem Minibus zum Aussichtspunkt an dem sich viele Touris tummeln um die riesigen Kondore zu sehen. Ziemlich beeindruckend wie sie über den 1.300 m tiefen Colca Cayon segeln. Dann steigen wir 4 Stunden von Cabana Conde in die Oase ab. Es ist siedend heiß. Für Steffi fast bisschen zu hot. Ich trage das letzte Stück 2 Rucksäcke. Die Lodge in der Oase mit den kleinen Hütten und dem Pool ist toll (auch ohne Elektrizität). Mittag und Abendessen im Preis inklusive. Nachdem wir am nächsten Tag um 5.00 Uhr starten, wird es an diesem Abend nicht so spät.











7. Tag Wir starten den Canyon wieder hoch noch bei Dunkelheit...

Montag, März 04, 2013

Es geht weiter.

Nun ja, jetzt kommt noch der dritte der Berichterstattung. Nach überstandenem Krankheitsanfall in Busua, ging es weiter in die Green Turtle Lodge. Ein sehr ruhiger Ort ohne Strom, dafür aber eine ganz coole Ökoeinrichtung. Und Strand satt.

 

Auf der Weiterfahrt ging leider das Tro Tro kaputt und wir schmorten 2 Stunden am Ende der Welt in der Sonne. In Cape Coast angekommen, lernte ich Christian aus Detmold kennen. Wir fuhren weiter nach Anamabo. Im Beach Resort blieben wir zwei Tage bis er weiter nach Accra und ich mich an der Küste entlang hangelte. Am Samstag erreichte ich Gomoa Fetteh, wo mich AZ, ein Hotelier, den ich in Accra getroffen hatte, besucht. Mit tollem Lobster und einem wunderschönen Strand klang der Urlaub aus.
 

Resümee: Dinge, die ich an Ghana mochte: die unglaubliche Offenheit der Menschen, eine riesige Hilfsbereitschaft besonders auch von Fremden, tolle Mangos, Ananas und Avocados, eine atemberaubende Küste mit Traumstränden, unkompliziertes Reisen, da Verkehrsmittel immer verkehren und Hotels nie vorreserviert werden mussten. Die frischen gerösteten Erdnüsse, die es an jeder Ecke gibt. Dinge, die nicht so ganz meinem Geschmack entsprechen: stures, unüberlegtes, obrigkeitshörig Handeln der Ghanaer, diese unglaubliche Lässigkeit und Entspanntheit, auch wenn es der Situation überhaupt nicht entsprechend ist. Fehlendes Umweltverständnis. Ich hatte aber auf jeden Fall eine tolle Zeit, habe viele interessante Menschen kennengelernt und konnte super abschalten. Hoffentlich geht es bald wieder auf Reisen, ich habe erneut Blut geleckt :-)

 

Samstag, Februar 23, 2013

Zu Gast in Ghana.

Ahoi, nun bin ich schon einige Tage unterwegs und es gibt so einiges zu berichten. Der Ausflug in den Mole Nationalpark war ein sehr beeindruckender Ausflug, obwohl die Anreise dorthin recht beschwerlich war. Nachdem der Bus 3,5 Std. zu spät eintraf, ging es auf einer very bumpy road ab in den Norden. Auf der Safari dort konnte man Pumbas, Paviane, Elefanten, Kob-Gazellen und noch so einiges mehr sehen.
 
Wieder in Tamale zurück wurde ich mit einer Deutschen zu einem Abendessen von zwei Ghanaern eingeladen. Sehr nett. Überhaupt wird Gastfreundschaft und besonders Hilfsbereitschaft hier ganz groß geschrieben. So holte mich ein Typ, den ich im Reisebüro kennenlernte, am nächsten Morgen vom Hostel ab und nahm mich mit zum Flughafen. Die Freundlichkeit geht besonders von Männern aus, in weißen Frauen sehen die Ghanaerinnen eher Konkurrenz. Man wird tatsächlich von Männern circa 100 Mal am Tag angesprochen, wie man heißt, ob man seine Telefonnummer hergibt und man sie mit als Ehemann nach Deutschland nimmt. Bin schon am überlegen ;-). Wieder in Accra, mit dem Taxi ab zur Busstation, um mit dem Expressbus nach Takoradi zu starten. Von dort aus weiter mit dem Tro-Tro, dem Public Transport in Form von Minibussen, ab nach Axim. Als mich das Taxi im Ankobra Beach Resort absetzt, waren 12 Std vergangen, ich hatte mindestens 3 Liter geschwitzt (circa durchschnittlich 34 Grad) und war im Paradies angekommen. Das Hotel wird von einem Pärchen aus Erding geführt und mal wieder konnte man sich über deutsche Sauberkeit und Liebe zum Detail freuen.

Die nächsten Tage war ich so faul und bin in einen Büchern versunken. Die Abende verbrachte ich mit einer bunt durchgemischten Truppe aus Ingenieuren, Wissenschaftlern und Ärzten, die in der Erforschung der Böden und Rohstoffförderung Ghanas arbeiten.
 

Im Moment sitze ich Busua Beach: ein kleines Fischerdörfchen in dem ziemlich viele Volontäre rumhängen. Überhaupt sind bestimmt 80% der Touris Freiwillige, die hier eine Weile in sozialen Projekten arbeiten. War heute morgen im Yoga, jetzt gabs Omelett, Kaffee & frischen Osaft. Nachher wird Wellengeritten. Ihr seht schon; ein ziemlich beschwerlicher Alltag. Ich hoffe, Euch geht es so gut wie mir. Habt ein schönes Wochenende. Herzlichst, Isabell